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Wer ein Haus oder eine Eigentumswohnung gekauft hat, oder sich gerade damit auseinander setzt, oder sich womöglich mit dem Gedanken einer Umschuldung befaßt, weiß ein Lied von den Problemen zu singen die auf einen zukommen können.
Nimmt man seine Hausbank, was in früheren Zeiten die Regel war, oder lohnt ein Vergleich mit dem Internet. Sicher ist die Hausbank die einen kennt immer die erste Anlaufstelle. Dort kennt man sich in aller Regel und vertraut sich. Die Hausbank kennt das Familieneinkommen und ist auch in der Lage die Zahlungsmoral zu beurteilen, ohne daß eine Auskunft eingeholt werden muß, was dann aber bei einem konkreten Antrag trotzdem gemacht wird. Aber erst einmal geht es nur um einen ersten Finanzierungsplan, damit man überhaupt erst einmal vergleichen kann. Sei es zum Kauf oder zur Umschuldung eines bestehenden Hypothekendarlehens.
Hypotheken oder Baudarlehen haben normalerweise eine Laufzeit von 5 bis etwa 25 Jahren. Dabei kommt die Faustformel zum Tragen, daß man bei hohen Zinsen eine kurze Laufzeit wählen sollte und bei Niedrigzinsniveau eine möglichst lange Laufzeit. Bei der Laufzeit sollte man unbedingt darauf achten, daß das Ende der gesamten Finanzierung nicht in das Rentenalter hineinläuft. Vielmehr sollte man seine Finanzierung darauf ausrichten, daß man als Rentner, bzw. mit Beginn des Rentenalters schuldenfrei ist. Um den Todesfall abzusichern sollte man eine preisgünstige Risiko-Todesfallversicherung abschließen. Nehmen Sie auch hier erst einmal die Bank in Anspruch, die auch die Hypothek herauslegt. Günstige Todesfallversicherungen kann heute fast jede Bank anbieten. Außerdem können Sie so Vertrauen schaffen und den Sachbearbeiter etwas milder stimmen, falls es mit der monatlichen Belastung etwas knapp hergehen könnte. Banken und ihre Sachbearbeiter achten auf solche Kleinigkeiten.
Der Beleihungswert bei einer gesunden und seriösen Finanzierung für ein selbstgenutztes Eigenheim sollte bei etwa 85 - 90% liegen. In der Regel wird dieser Wert von den Banken errechnet und nach geltenden gesetzlichen Bestimmungen (Hypothekenbank-Gesetz, Versicherungsaufsichtsgesetz) festgelegt. Dies wäre dann der maximale Wert, den Sie von der Bank für Ihre Immobilie erhalten würden. Das bedeutet, daß Sie mindestens 10 - 15% Eigenkapital mitbringen müßten. Je mehr Eigenkapital Sie einsetzen, umso niedriger wird Ihre monatliche Belastung und umso problemloser gelingt dann auch die Finanzierung mit der Bank Ihrer Wahl.
Wenn Sie verheiratet sind und beide Ehepartner arbeiten, ist die Finanzierung in der Regel einfacher. Allerdings begehen viele Ehepaare den Fehler das Einkommen beider einzurechnen. Diese Art der Finanzierung birgt allerdings auch extreme Risiken. Etwa wenn einer der Ehepartner ausfällt, zum Beispiel durch Krankheit, Berufsunfähigkeit oder Arbeitslosigkeit. Banken machen dann auch kurzen Prozeß und Ihr Eigentum kommt dann auch schnell zum Schnäppchenpreis unter den Hammer.
Also kalkulieren Sie nicht zu knapp an Ihre persönlichen Grenzen bei einer Immobilie. Sie sollten noch genug zum Leben haben und ausreichend Reserven um einen möglichen Verdienstausfall auffangen zu können.
Bei Beamten oder Selbständigen rechnet sich steuerlich möglicherweise eine Hypothekenfinanzierung über eine Lebensversicherung. Das heißt, man bezahlt nur die Lebensversicherungsbeiträge und die Zinsen für das Darlehen, aber keine Tilgungsrate. Das Darlehen wird dann bei Ablauf der Lebensversicherung auf einen Schlag von der Lebensversicherungsgesellschaft einbehalten. Aber diese Form der Finanzierung sollte man mit spitzem Bleistift rechnen. Hinsichtlich der ständigen gesetzlichen Änderungen in den letzten Jahren ist diese Form der Finanzierung mit Vorsicht zu genießen und für den normalen Angestellten und Arbeiter nicht zu empfehlen. Dazu kommt, daß auch die zu Beginn errechnete Überschußbeteiligungen der Lebensversicherer keineswegs sicher sind. Werden diese eingerechnet und auf das Rentenalter hochgerechnet, kann eine Änderung nach unten dazu führen, daß man auch noch als Rentner verschuldet ist...und wer will das schon?
Außerdem sollte man dabei beachten, daß die monatliche Belastung nicht unbedingt geringer ist als bei einer normalen bankfinanzierten Hypothek. Was die Banken als Tilgungsrate ansetzen fällt zwar bei den Lebensversicherern weg, dafür haben Sie aber die Beiträge Ihrer Kapitallebensversicherung, was dann in etwa aufs Gleiche rauskommt. Der Vorteil liegt hier bei möglichen steuerlichen Vergünstigungen, die man sich aber dann genau errechnen lassen sollte. Geben Sie hier lieber 100 Euro mehr aus und lassen Sie diese Form der Finanzierung von einem Steuerberater gegenrechnen...sicher ist sicher.
Grundsätzlich spricht nichts dagegen, daß man Baufinanzierungen über das Internet abfragt und die Zinsen miteinander vergleicht. Auf diese Weise erhalten Sie auch einen Überblick was möglich ist und wie sich die Zinsdifferenzen der einzelnen Gesellschaften ausgestalten. Gute und unkomplizierte Anfragen kann man im Internet bei Bon-Kredit starten. Man geht keine Verpflichtung ein, erhält online einen kostenlosen Vorschlag mit akzeptablen Zinsen und kann sich dann in Ruhe entscheiden.